
Syrien - AssadDer in den arabischen Ländern sehr beliebte und erfolgreiche syrische Sänger George Wassouf stammt aus der Region um Homs (Kafroun) und sieht die aktuelle Situation in seinem Heimatland Syrien etwas anders als diese unter anderem bei uns in den westlichen Medien dargestellt wird. Obendrein kann man dahingehend wohl auch schreiben, dass viele syrische wie andere arabische Künstler und Prominente durchaus unterschiedliche Meinungen vertreten. Während die syrische Künstlerin Asala Nasri, welcher man zu der Geburt ihrer Zwillinge einen herzlichen Glückwunsch aussprechen kann, sich auf der Seite der Demonstrationen bzw. „Revolution“ in Syrien sieht, ist ein Star wie George Wassouf genauso wie der syrische Darsteller Abbas al-Nouri für die Regierung und den Präsidenten Bashar al-Assad (auch mal Baschar al Asad). Diese unterschiedlichen Blickwinkel der arabischen bzw. syrischen Sänger/innen und Promis lässt sich ziemlich einfach erklären, doch dieses Thema passt nicht ganz zu einem reinen Gossip- &, Klatschblog. Während es einige Berichte, Blogs und Statements zu den „Lügen in den westlichen Medien“ über die Situation in Syrien gibt, sind andere felsenfest davon überzeugt, dass die „friedlichen Demonstranten“ einfach nur eine so positive Demokratie möchten und es keinerlei unterschiedliche Ziele und Intentionen bei diesem „Syrian Spring“ gibt. Man kann durchaus geteilter Meinung sein, doch wie wir stets von unseren Freunden und Quellen aus Syrien erfahren könnten, ist die Lage im Land doch eine andere als sie von Reuters, Focus und al-Jazeera gerne suggeriert wird. Jemand wie der syrische Sänger George Wassouf sprach sich nun für die Regierung und gegen die Demonstrationen in seinem Heimatland aus. Dabei teilte George Wassouf öffentlich mit, dass er die Regierung um den syrischen Präsidenten Bashar al-Asad komplett unterstützen würde und dass Chaos der Demonstranten einfach nicht akzeptieren könne. Dahingehend veröffentlichte George Wassouf bereits einen Song für den Präsidenten Bashar al Assad mit dem Titel „Ya Ghali Ibn Al Ghali“. Somit kaum überraschend, dass auch jemand wie George Wassouf auf einer dieser „schwarzen Listen“ der am Ende genauso wenig glaubhaften „Aktivisten“ gelandet ist und viel Kritik für seine Statements „Pro Assad“ einstecken musste. Doch jemand wie der syrische Star und Künstler George Wassouf lässt sich über die Lage in seinem Heimatland Syrien nicht irritieren und bleibt seinen bisherigen Äußerungen trotz der Kritik vieler sog. Aktivisten, welche teilweise wohl wirklich im Ausland und nicht in Syrien selbst zu finden sind, von seiner Meinung nicht abbringen.
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